Gute Lehre

Themenblock im Rahmen des Workshops „Solidarische Hochschule“

Der Begriff „gute Lehre“ taucht inzwischen in jedem Exzellenz-Antrag auf. Allerdings ist meistens nicht klar, was genau unter guter Lehre zu verstehen ist und wie diese umgesetzt werden soll. Mehr Lehrkräfte pro Student_in kann heißen: Mehr Lehrkräfte einstellen und/oder weniger Studierende aufnehmen. Online-Tutorium statt Präsenz im Seminar kann heißen: Barrieren abbauen und/oder Entgrenzung des Studienalltags ins Wochenende. Intensivere Betreuung von Studierenden kann heißen: Bessere Studienbedingungen für Studierende und/oder zehnfacher Arbeitsaufwand für Lehrende.

Gerade im Bereich Lehre sind die Situationen von Studierenden und Lehrenden eng miteinander verschränkt. Was müssen wir fordern, damit „gute Lehre“ nicht nur ein Label für den nächsten Exzellenz-Antrag bleibt? Wie können wir uns solidarisch für „gute Lehre“ einsetzen? Und wie muss „gute Lehre“ aussehen, damit sich die Situation aller Beteiligten zum Besseren verändert?

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Ein Gedanke zu „Gute Lehre

  1. Petra Kühnast

    Im Verlauf des Worshops haben wir viele Ideen zusammengetragen, wie wir uns „Lehre“ wünschen und wie sie sein sollte z.B.
    * Lehrende und Lernende leben eine konstruktive Fehlerkultur,
    * Lehrkräfte sind offen für inhaltlich sinnvolle Methodenvielfalt,
    * Lehrkräfte greifen die Ideen und Wünsche der Studierenden auf, uvm.

    Vielleicht können wir aus der Sammlung unserer Grundvorstellung eine „Ethik der Lehre“ formulieren.
    Was meint Ihr dazu?

    Antwort

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